Evolutionismus - pagina 48
das Dogma moderner Wissenschaft
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den Mut seiner Überzeugung besitzen^ aufkommen, dass die Evolution nicht nur atheistisch, sondern antitheistisch ist und alle Religion als menschlichen Selbstbetrug mit dem Bann belegt. Dann weiss man, dass man mit Männern zu thun hat und kann sollte
und
ehrlich sein,
offen dafür
sich beiderseits einrichten auf
den neugeschaffenen Zustand.
Aber einmal behaupten, dass es keine Seele gibt, dass ein Leben nach dem Tod Unsinn ist, dass also von Christus nach Golgotha nichts übrig bleibt, dass kein Geist ohne Stoff denkbar ist und dass als höchste Einheit nur eine Summe von Ätherschwingungen zu denken ist, und dann doch von einem trinitarischen Gott und von Religion reden, das heisst sich selbst oder andere irreleiten und entehrt den Mann der Wissenschaft. Wer der Religion neben und im Unterschied von der Ethik eine eigene Sphäre anweist^ muss dieser Unterscheidung auch in ihren Folgerungen ihr Recht lassen und gemäss dem Sprichwort: „verba valent usu", die Religion bleiben lassen, was sie logisch und Religion setzt ein zweifaches voraus, den historisch ist. Menschen, der anbetet, und einen Gott, der von ihm angebetet wird, und wer von diesen beiden für den Begriff jeder
Religion
zweite vernichtet
absolut
und das
unentbehrlichen
Momenten
das
erste entseelt, begibt sich sitthch
noch das Wort ReHgion auf Für ihn ist sie nicht mehr vorhanden. Sogar das Recht, von einem Geist des Wahren, Guten und Schönen zu reden, ist im Munde des EvoEin Geist lutionisten Untreue gegen das eigene System. des Wahren, Guten und Schönen bedeutet eine transcendente oder immanente Macht, die dem Geist des Menschen das Wahre, Gute und Schöne offenbart und ihn unwider-
und
seine
logisch
alles
Rechtes,
Lippen zu nehmen.
Doch gerade solch eine geistige der ein Ziel gehört, welchem zugetrieben wird, setzt Zweck, Plan und Beeinflussung voraus und hat darum Heimatrecht bloss auf teleologischem Boden, der für die Evolution verbotenes Land ist. In einem nicht bloss physiologisch, sondern auch psychologisch nur mechastehlich dazu hinzieht.
Triebkraft,
zu
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Bekijk de hele uitgave van dinsdag 1 januari 1901
Abraham Kuyper Collection | 57 Pagina's
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