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Een midden-eeuwer in onze dagen - pagina 57

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Een midden-eeuwer in onze dagen - pagina 57

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der unglücklichen Geschichte der Juden die Folge zu drückende Verfassung, in der sie noch izt in den meisten Staaten leben, nur ein Ueberbleibsel der unpolitischen und unmenschlichen Vorurtheile der finstersten Jahrhunderte, also unwürdig sey in unsern Zeiten fortzudauern. Wenn er aus der Geschichte gezeigt, wie die Juden nur deshalb als Menschen und Burger, verderbt gewesen, weil man ihnen die Rechte beyder so würde er mit desto mehrern Erfolg die Regieversagt habe rungen der Staaten ermuntern zu dürfen geglaubt haben, die Zahl ihrer guten Burger dadurch zu vermehren, dass sie die Juden I.

... aus

ziehn, dass die

;

nicht

mehr

veranlassten

schlechte

zu seyn.

II. Jede derselben rühmt sich der einzige, oder doch wenigstens der sicherste und geradeste Weg zum Wohlgefallen der Gottheit, zu dem Genuss der Seeligkeit eines zweiten Lebens zu seyn jede behauptet ihre Wahrheit durch so deutliche, unwidersprechliche Beweise gegründet zu haben, dass nur vorsetzliche Verblendung Augen von ihrem gleich der Sonne leuchtenden Lichte die schliessen könne. Jede Religion flösset also ihren Anhangern eine Art von Abneigung gegen die aller übrigen ein, eine Abneigung, die bald mehr an Hass, bald an Verachtung granzt, und die nach mannichfachen Stufen gestarkt und geschwacht erscheint, je nachdem die politischen Verhaltnisse der verschiednen religiösen Gesellschaften ihre Empfindungen gegen einander bestimmen, und je nachdem die übrige Cultur, der Einfluss der Philosophie und der Wissenschaften die Eindrücke der geheiligten. Meynungen schwacher oder starker gelassen haben. Wenn also jede Religion mehr oder weniger die natürlichen Bande der Menschheit zerreiszt, und dieser Gefühle und Rechte nicht in gleichem Grade denen bewilligt, die durch verschiedne Meynungen getrennt sind, wenn dieses eine natürliche Folge des behaupteten Vorzugs jeder Religion so kann es nicht für einen Grund gelten, deshalb den Anist; hangern irgend eines Glaubens die Rechte der Burger zu versagen. Denn sonst würde der Staat keine oder nur eine einzige Religion dulden mussen. Beydes ist nach der itzigen Lage der Welt nicht thunlich, beydes würde dem wahren Wohl des Staats widersprechen, und ein Eingriff in die natürlichen Rechte des Menschen seyn, die er sich auch als Burger vorbehalt, und zu denen besonders die Freyheit gehort, die Glückseligkeit eines andren Lebens auf dem, nach seiner Meyuung sichersten Wege zu suchen, und das ;

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Bekijk de hele uitgave van vrijdag 1 januari 1909

Abraham Kuyper Collection | 76 Pagina's

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