Geheugen van de VU cookies

Voor optimale prestaties van de website gebruiken wij cookies. Overeenstemmig met de EU GDPR kunt u kiezen welke cookies u wilt toestaan.

Noodzakelijke en wettelijk toegestane cookies

Noodzakelijke en wettelijk toegestane cookies zijn verplicht om de basisfunctionaliteit van Geheugen van de VU te kunnen gebruiken.

Optionele cookies

Onderstaande cookies zijn optioneel, maar verbeteren uw ervaring van Geheugen van de VU.

Bekijk het origineel

Een midden-eeuwer in onze dagen - pagina 61

Bekijk het origineel

+ Meer informatie

Een midden-eeuwer in onze dagen - pagina 61

3 minuten leestijd

fehlerhafte Politiek versunken ist, kann kein fernere Fortdauer der letztern zu rechtfertigen.

Grund

seyn, die

Nie hat eine Nation wahrend einem so langen Zeitraum grausame und unmenschliche Verfolgungen erdulden mussen. Wenn irgend ein physisches Unglück entstand, so wurden die Juden für die unglückliche Ursache gehalten, die den erzürnten Himmel gereizt habe, und ihre blutige Vertilgung war das Mittel ihn zu versöhnen. Wenn eine Seuche oder Hungersnoth die Menschen aufrieb, so hatten sie die Juden durch Vergiftung der Brunnen bewirkt, und ohne Beweise dieses ungereimten Vorgebens, wurden sie vom wutenden Pöbel gemordet, oder mit gerichtlicher IV.

so

verbrannt oder hingerichtet. Wenn ein Krieg unglücklich so hatte es die Verratherey der Hebraer bewirkt, und statt der Feinde wurden wehrlose Unschuldige getödtet.

Form

ablief,

V.

Polen

dasjenige Land, worinn die Zahl der Juden immer ist, und wo man ihnen auch vorzügliche Freiheiten der Gewerbe gestattet hat. In keinem Lande hort man daher auch grössere Beschwerde, dass die Juden alle stadtische Nahrung an sich zogen, und die Christen neben ihnen nicht aufkommen könnten. Aber gewiss trift dieser Vorwurf nicht sowohl die Juden, als die ganze Verfassung dieses Staats, in welchem eigentlich, so wie ehmals auch in andern europaischen Staaten, kein Mittelstand (tiers état) sich findet, wo nur Adel und Leibeigne sind, von denen jener Handel und Gewerbe für sich entehrend halt, und dieser zu unvermögend ist, sie zu betreiben, beyde also sie allein dem Juden uberlassen. Aus Russland sind die Juden in neuern Zeiten verbannt worden. In Danemark ist ihnen nur an gewissen Orten ein Aufïenthalt vergönnt, in Norwegen und Schweden aber, so wie auch in manchen deutschen Landen (z. B. Wurtemberg, Osnabrüek, &c) werden sie gar nicht geduldet. Diese der Menschlichkeit und der Politik gleich widersprechende Grundsatze, welche das Geprage der finstern Jahrhunderte, in denen sie entstanden, noch so merklich bezeichnet, sind der Auf klarung unsrer Zeiten unwurdig, und verdienen schon langst nicht mehr befolgt zu werden. Unsern festgegründeten Staaten muss jeder Burger willkommen seyn, der die Gesetze beobachtet, und durch seinen Fleiss den Reichthum des Staats vermehrt; sie dürfen nicht, wie die zuerst durch Gewalt errichteten Herrschaften roher Nationen, barbarisch und furchtsam zugleich, die Fremden verbannen oder unterdrücken. Keiner ist bey ihnen des Rechts des Burgers unwurdig als der Verbrecher. die grösste

ist

gewesen

VI. Es ist möglich, dass manche Fehler so tief gewurzelt sind, dass sie erst in der dritten oder vierten Generation ganz verschwinden werden. Aber dies ist kein Grund, bey der itzigen

57

Deze tekst is geautomatiseerd gemaakt en kan nog fouten bevatten. Digibron werkt voortdurend aan correctie. Klik voor het origineel door naar de pdf. Voor opmerkingen, vragen, informatie: contact.

Op Digibron -en alle daarin opgenomen content- is het databankrecht van toepassing. Gebruiksvoorwaarden. Data protection law applies to Digibron and the content of this database. Terms of use.

Bekijk de hele uitgave van vrijdag 1 januari 1909

Abraham Kuyper Collection | 76 Pagina's

Een midden-eeuwer in onze dagen - pagina 61

Bekijk de hele uitgave van vrijdag 1 januari 1909

Abraham Kuyper Collection | 76 Pagina's