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Een midden-eeuwer in onze dagen - pagina 58

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Een midden-eeuwer in onze dagen - pagina 58

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erste der

und

Wesen auf

die Art zu verehren, die er

ihm

die würdigste

Die Verschiedenheit der Grundsatze und die Trennung nach derselben ist eine natürliche und unvermeidliche Folge dieser Freiheit, aber sie ist aus dem richtigen Gesichtspunkte betrachtet und behandelt, nicht so nachtheilig für den Staat, wie es oft geglaubt worden. Diese durch die Religion beglaubt.

gefalligste

wirkte

Trennung

ist nicht die einzige in der bürgerlichen GesellAlle Glieder derselben sind nach mannichfachen Beziehungen in verschiedne abgesonderte Verbindungen und einzelne kleinere Gesellschaften vereint; jede derselben hat ihre eigenthümliche Grundsatze, flösst den ihrigen eigne Gesinnungen und Vorurteile eiu, giebt Ihnen eignen Kreis und besondre Beweggründe der Thatigkeit und Ausbildung. Jede dieser Verbindungen legt sich selbst höhere Vorzüge bey, und unterscheidet sich von den Menschen ausser derselben auf eine für diese mehr oder weniger nachtheilige Art. So trennt sich Adel, Burger undBauer; Stadter und Landmann Krieger und Unbewafneter Gelehrter und Laye Künstler und Ungeweihter. So scheidet eine Zunft, ein Gewerbe, ein Geschaft im Staat, seine Genossen von allen übrigen ab, und so scheiden sich Christ, und Jud und Muselmann, die Anhanger des Ali und des Osmann, die Verehrer des Pabsts und Luthers, Socins und Calvins, die portugiesischen und die polnischen Hebraer. Das grosse und edle Geschaft der Regierung ist, die ausschliessenden Grundsatze aller dieser verschiednen Gesellschaften so zu mildern, dass sie der grossen Verbindung, die sie alle umfasst, nicht nachtheilig werden, dass jede dieser Trennungen nur den Wetteifer und die Thatigkeit wecken, nicht Abneigung und Entferning hervorbringen, und dass sie sich alle in die grosse Harmonie des Staats auflösen. Sie erlaube jeder dieser besondren Verbindungen ihren Stolz, auch sogar ihre nicht schadliche Vorurteile; aber sie bemühe sich jedem Gliede noch mehr Liebe für den Staat einzuflössen, und sie hat ihre grosse Absicht erreicht, wenn der Edelmann, der Bauer, der Gelehrte, der Handwerker, der Christ und der Jude noch mehr als alles dieses, Burger ist. So trennete in den grossen Staaten des Alterthums kein Glaube an verschiedne Götter, die Burger, denen das Vaterland das liebste von allem war und so kampfen itzt am andern Ufer des Weltmeers Catholiken, Episcopalen und Puritaner für den neuen Staat, der sie alle vereinen soll, und für Freiheit und Rechte, die sie alle geniessen wollen. Und so sehn wir auch schon in einigen europaischen Landen die Burger für das Glück dieses Lebens harmonisch vereint, wenn sie gleich das Glück des künftigen auf verschiednen Wegen suchen. Wenn also auch wirklich in dem Glauben der itzigen Juden einige Grundsatze enthalten seyn sollten, die sie zu sehr in ihre besondre Verbindung einschlössen, und zu ausschliessend von den übrigen Gliedern der grossen bürgerlichen Gesellschaft trennten so würde dieses doch immer nicht, so lange ihre Gebote nur nicht denen der allgemeinen Sittlichkeit

schaft.

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Bekijk de hele uitgave van vrijdag 1 januari 1909

Abraham Kuyper Collection | 76 Pagina's

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