Albertus van Raalte in Deutschland - pagina 5
A. C. van Raaltes arbeid onder afgescheiden gemeenten in Duitsland en zijn contact met Duitse immigranten in Michigan
anerkannt werden. Es wird den Ältesten der Gemeinden verboten, sich als solche zu bezeichnen. Noch bis 1845 /48 drängen kirchliche Vertreter, allen voran der Oberkirchenrat der Grafschaft Bentheim die staatlichen Stellen, mit der Macht des Gesetzes gegen die neuen altreformierten Gemeinden vorzugehen. Wo die staatlichen Stellen sich dem mehr und mehr verweigern, finden die kirchlichen Organe immer noch Möglichkeiten, den Altreformierten das Leben schwer zu machen: Bis mindestens 1865 zwingen sie bei einer Trauung von altreformierten Gemeindegliedern zu einem Glaubensbekenntnis, dass sie sich nicht als außerhalb der reformierten Kirche der Grafschaft stehend betrachten. Noch bis in die 1880er Jahre zahlen manche Altreformierte sowohl die normalen Kirchenlasten für die reformierte Gemeinde, der sie seit Jahrzehnten nicht mehr angehören, wie auch die Beiträge für ihre eigene altreformierte Gemeinde. Zum Teil liegen die Kirchensteuern bis dahin auf die einzelnen Höfe und Grundstücke. Das alles führt dazu, dass man sich nach Veränderungen sehnt – zumal noch in 1845 bis 1847 eine wirkliche Verbesserung der Lage nicht in Aussicht steht. Die Grafschafter lesen und verstehen die niederländische Sprache. Sie wird um 1850 teils noch in den öffentlichen Schulen und in fast allen reformierten und in allen altreformierten Gemeinden der Niedergrafschaft ausschließlich genutzt.
Van Raalte hinterher achter van Raalte aan – following van Raalte Die Grafschafter lesen die Broschüre von Van Raalte über die Auswanderung. Die deutschen Behörden sind frühzeitig informiert – und nun kommt van Raalte 1846 erstmals als Bedrohung für die Gesellschaft in den staatlichen Akten vor im Königreich Hannover. Es heißt z.B. in einem Schreiben des Oberkirchenrates der Grafschaft Bentheim vom 29. Januar 1847 an die Polizeibehörde in Osnabrück, die sich damals „Königlich Hannoversche Landdrostei“ nannte: (Staatsarchiv Osnabrück, Rep 335, Nr. 12541, S. 259ff) Auf das verehrliche Rescript der Königlichen Landdrostei vom 13. d. Mts. (Januar 1847), den Bericht des Fürstlichen Amts Neuenhaus über die sich in dieser Grafschaft unter den Separatisten regende Auswanderungs-Sucht nach Amerika betreffend, den wir hierbei gehorsamst remittieren, erwidern wir ergebenst, dass wir den Ansichten des Fürstlichen Amts, dieser Auswanderungssucht durch gänzliche Aufhebung der Beschränkung der öffentlichen Religionsübungen oder durch Modifikation der darüber erlassenen Vorschriften, entgegen zu arbeiten, nicht beipflichten können. Die Aufregung zur Auswanderung ist durch einen Aufruf von dem Prediger van Raalte zu Ommen, einem Flecken, sechs Stunden von hier entfernt, entstanden. Dieser hat durch eine Broschüre, welche wir hierneben gehorsamst beifügen, nicht nur die Mitglieder seiner Gemeinde, sondern auch Tausend andere in den Wahn gebracht, dass Amerika ein Eldorado sei, und dadurch die Lust in ihnen erzeugt, nach diesem gelobten Land auszuwandern.
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Brochures (VU) | 15 Pagina's
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