Albertus van Raalte in Deutschland - pagina 6
A. C. van Raaltes arbeid onder afgescheiden gemeenten in Duitsland en zijn contact met Duitse immigranten in Michigan
Anfangs hat er mit einigen seiner Kollegen darauf angetragen, dass sich eine separatistische Gemeinde in Java niederlassen und dass diese in religiöser Hinsicht von der Regierung völlig unabhängig sein möge. Dies ist ihm aber abgeschlagen. Darauf hat er die Auswanderung nach Amerika angeregt, mit dem oben angeführten Erfolg bei der unwissenden Menge. Nicht Bedrückung in der Ausübung der Religion, denn in Holland haben die Separatisten, mit Ausnahme des Schulunterrichts, vollkommene Freiheit, ist Veranlassung zu diesem Schritt, sondern der Grund liegt teils in den schweren Lasten, welche der Staat auflegt, teils in den geringen Verdiensten der arbeitenden Klasse und vorzüglich in der Dürftigkeit der Gemeindeglieder. Die meisten gehören der unbemittelten Klasse an. Bei der Konstituierung ihrer abgeschiedenen Gemeinden haben sie das Versprechen leisten müssen, dass sie nie eine Beihilfe zur Besoldung ihrer Prediger aus öffentlichen Lasten, und haben so wenig eine Unterstützung für ihre Armen aus dem Armenfonds der reformierten Kirche, verlangen würden. Nun sehen sie ein, dass sie bei dem zunehmenden Pauperismus ihre Selbständigkeit nicht werden behaupten können. Die Anführer befürchten einen Rücktritt zu der alten Kirche. Das einzige Mittel nun, diese Zertrümmerung des von ihnen aufgeführten Gebäudes vorzubeugen, scheint die Auswanderung nach Amerika zu sein. Der Prediger Van Raalte und einige seiner Kollegen sind im Oktober v.J. (1846) schon dorthin abgereist, um das Terrain zu untersuchen und einen ansehnlichen Flächenraum für die im Frühjahr erwartet werdenden Auswanderer aufzukaufen. Dass es der Plan dieser Prediger sein solle, sich dort als Gutsherren zu etablieren, geht nirgends aus hervor. Da nun die Separatisten in dieser Grafschaft mit denen in den Niederlanden in genauer Verbindung stehen, so folgen sie den Ratschlägen ihrer Seelsorger und einige haben den Entschluss gefasst, den Brüdern und Schwestern dort zu folgen. Die Zahl derselben ist aber bis dahin sehr gering. So viel uns bekannt geworden ist, sind mehrere darunter, deren kleine Kolonate mit so viel Schulden beschwert sind, dass sie kaum so viel übrig behalten, um die Überfahrtskosten zu bestreiten. Nicht die beschränkte Religionsfreiheit, sondern ein angeblicher innerer Ruf bringt sie zur Auswanderung. Nach unserer unmaßgeblichen Ansicht würde eine Modifikation der Bekanntmachung des Hohen Königlichen Ministeriums der geistlichen und Unterrichtsangelegenheiten über den hiesigen Separatismus vom 22. April 1843, welche die besten Folgen gehabt hat, das Übel, welches im Absterben ist, nur wieder ins Leben rufen, und die Lust zum Auswandern nicht wegnehmen. Die Separatisten würden sagen: „jetzt sieht die Regierung ein, dass sie gefehlt hat. Wir werden uns aber dadurch von unserem Vorhaben, nach einem anderen Weltteil auszuwandern, nicht abhalten lassen, um so weniger, da wir den Gerichten Gottes über unser Vaterland, wo das Volk Gottes bedrückt wird, zuversichtlich entgegen sehen.“
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