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1952 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 18

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Dr P. J. WAARDENBURG

burger und Medici war ein Prognathismus des Unterkiefers und eine Progenie der Unterlippe vorhanden, die auf Ernst den Eisernen, der etwa 1400 regierte zurückgeführt wird. Albinismus circumscriptus, besonders auffallend durch eine weisse Haarlocke ist in England fortwahrend vererbt seit eines der Kinder von Sir Percy Little, der 1403 starb, damit behaftet war. Stationare Nachtblindheit (Hemeralopie) kennen wir schon durch 10 Generationen hindurch bei 135 Nachkommen eines französischen Metzgers in Vendémian in Provence, der diese Abweichung aufwies. Partielle Farbenblindheit wurde vom Grafen von Neipperg bei seinen Vorfahren bis ins 7. Geschlecht vorgefunden, d.h. vor mehr als 2 Jahrhunderten und seitdem bei zahlreichen mannlichen und 4 weiblichen Nachkommen. Es handelt sich in alien diesen Beispielen um noch ziemlich harmlose Abweichungen. Schon ernsthafter werden die Tatsachen wenn man bedenkt, dass ein schweres Leiden wie die Heredoataxie von Hanhart in der Schweiz in einer Sippe mit jetzt noch 9 Behafteten bei 2 Geschwistern unter den Vorfahren zuriickgefunden wurde, die bzw. 1682 und 1692 geboren wurden und wenigstens 6 Generationen lang weiterverschleppt wurde. In Schweden muss der Ursprung eines von Lundborg untersuchten schweren Leidens, die Myoclonus-Epilepsie, auf eine Mutation am Ende des 17. Jahrhunderts zurückgeführt werden. Andere schon seit mehreren Jahrhunderten in Sippen bekannten Erbleiden sind Hutchinsonsche Chorea, Cataracta coralliformis, Elephantiasis (Milroy), gewisse Muskeldystrophien, Taubstummheit u.s.w. Dieses letzte Leiden, das schon 1565 in einer spanischen adligen Familie vorkam, hat Hanhart in Mittelwallis bei 3 Geschwistern vorgefunden, die zwischen 1715—1725 geboren wurden und Vorfahren einer grossen Anzahl heute noch lebender Taubstummen waren. Mehrmals konnte eine grosse Anzahl Taubstummer in einem bestimmten Tal auf einige wenige Vorfahren zurückgeführt werden und würden jene Taubstumme nicht gelebt haben wenn diese Vorfahren nicht geheiratet hatten. Da Taubstumme sich gegenwartig in Anstalten kennen lernen, heiraten sie öfters unter einander und nun ware es aüsserst wichtig, wenn die Wissenschaft so weit kommen würde, dass sie angeben konnte welche Formen von Taubstummheit erblich sind und dabei zum gleichen Erbtyp gehören, damit derartige Ehen vermieden werden. Denn diese würden zu einer Reinkultur von Taubstummen Anlass geben, wie es schon mehrmals bis zu 7 taubstummen Geschwistern vorgekommen ist. Könnten derartige Ehen verhindert werden, so könnten die anderen zwichen nichterblichen und eventuell erblichen Taubstummen ruhig statt finden, wenn man dann nur immer vor der Gefahr von spateren blutsver-

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Bekijk de hele uitgave van dinsdag 1 januari 1952

Orgaan CVNG Geloof en Wetenschap | 200 Pagina's

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