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1952 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 15

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EHEWAHL UND NACHKOMMEN

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kurzer Zeit in dieser Familie gemachte neue Erfahrung. Das mit der Abweichung behaftete Madchen had ihren Eltern immer im Backergeschaft so gut wie möglich geholfen. Im Alter von 22 Jahren wollte ein netter junger Mann sich mit ihr verloben. Da haben sich die Eltern wieder zu mir gewandt mit der Frage ob es in Hinsicht auf Nachkommen fur sie erlaubt sei zu heiraten. Sie waren sehr beruhigt als ich sagte, dass sich die Anlage der Anomalie zweifelsohne auf alle eventuelle Kinder vererben wurde, dass aber kein Kind diese selber zeigen wurde. So hat das Madel, das geistig normal und sehr liebenswurdig war, geheiratet. Ich hörte nun aber, dass sie im ersten Jahre, worin sie zum ersten Mai auf eigener Kraft und Einsicht hatte leben mussen, nun viel starker als zuvor die grossen Nachteile ihrer Abweichung empfunden hatte und deshalb wieder Trost und Schutz im Elternhaus gesucht hatte. Mir scheint das eine schlechte Losung zu sein, aber an diesem Beispiel sieht man wie sehr Erbfehler die damit Behafteten sozial storen konnen, wenn sie der elterlichen Stutze entbehren mussen und wie sie sich dann daruber fortwahrend argern, dass sie sich so schwer behaupten konnen und dass sie allerhand Dummheiten machen. Haufig sieht man, dass derartige Leute noch glucklicher sind in Ehen mit ebenfalls mehr onder weiniger Bedurftigen, da sie dann ihre eigenen Fehler weniger storend empfinden. Es ist jedoch auch keine gluckliche Losung wenn — wie so oft geschiehl — zwei Taubstumme oder zwei Blinde oder zwei Schwachsinnige heiraten, erstens deswegen nicht da sie auf kompliziertere Weise Gemeinschaftsstutze brauchen, aber zweitens besonders dann nicht, wenn sie gesunde Kinder bekommen, fur die sie selbstverstandlich mehr oder weniger ungeeignete Eltern sind. Wir Humangenetiker — oder besser ausgedriickt: wir humane und christliche Genetiker, fuhlen uns besonders dadurch bedruckt, dass wir noch kaum, jedenfalls sehr ungenugend, imstande sind, derartigen u.E. ganz unnötigen und oft scheinbar zwecklosen Erbleiben vorzubeugen. Hier berühren wir den Kernpunkt der uns augenblicklich beschaftigenden Frage. 1st Erbleiben wirklich sinnlos, kann es im Plane Gottes nicht auch Gutes auswirken? Mussen wir die Lage nicht nehmen wie sie ist, im Glauben und in der Unterwerfung unter Gottes unergriindlichen Willen? Haben wir kurzsichtige Menschen auch auf diesem Gebiete eine verantwortungsvolle Aufgabe oder ist es Hybris so etwas anzunehmen? Das Leben bringt schon so viel Verantwortung! Die Liebe und die daran vorangehende Verliebtheit sind doch ein Gescheiïk und eine Gnade. Kann man hier nicht besser wagen um zu gewinnen und muss auch dieses freudvoUe Erleben wieder von Vernunfterwa-

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Bekijk de hele uitgave van dinsdag 1 januari 1952

Orgaan CVNG Geloof en Wetenschap | 200 Pagina's

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