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1952 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 120

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16 war das für eine Macht, die sie verband und die doch auch jedem irgendwo in einer Fessel hielt? Aus der Analyse ist, wie es kürzlich Viktor von Weizscicker ausgedrückt hat, die Steuerung zwichen-menschlichen Begegnungen geworden. Wo aber der Arzt vor dem Unzuganglichen steht, ist er auf seine Unzulanglichkeit verwiesen. Die Psychoanalyse musste, wie die naturwissenschaftliche somatische Medizin das Geheimnis im Leben wieder anerkennen, musste wieder die Ehrfurcht vor dem Verborgenen lemen; — dem konnte sie sich nur hingeben in heissem Drang nicht nur zu erklaren, sondern zu sehen und zu handeln, zu helfen in der Not des Anderen. Das scheint mir die entscheidende Wendung in der Wissenschaft zu sein, dass sie wirklich ihre Grenzen erkannt hat, ihre Grenzen, die immer in unserem Ansatz und in unseren Erkenntnismöghchkeiten gelegen sind. Damit auch wurden wir aufgeschlossen und frei, aufgeschlossen um im Handeln, in der Betatigung zu verstehen, zu vernehmen, was wir doch nicht erklaren können, und frei: nicht zu herrschen, sondern zu dienen, sich zu verschenken in der Verbundenheit mit dem Anderen, mit dem Kranken, in der Liebe zum Nachsten. Von hier aus stellt sich uns die Medizin wahrlich anders dar. Sie ist sich ihres Reichtums an Wissen bewusst, aber auch ihrer Armut, ihrer Beschrankung an Erkenntnis und Vermogen *). Sie hat es gelemt, dass Weisheit bei dem Demütigen ist. Und in Demut vermag sie das Wort zu horen, das Wort von dem Geist, der nicht ein Geist der Furcht ist, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht (2 Tim. 1,7)! Wenn wir diese Wort horen, so werden wir uns auch dem weiteren Anspruch stellen, der uns in der christlichen Verkündigung bindet, wir werden die Krafte, die uns gegeben sind, einsetzen, die Krafte des Kopfes und des Herzens, aber wir werden in der Zucht an strenge Sachlichkeit gebunden sein, ohne schwarmerischen Uebermut, ohne Uebergriffe (weder in Wissen noch in angemassten Gaben) in ernstem Eifer, aber ohne Vermessenheit, in Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit bei uns selbst und zu den Anderen. Und in der Liebe werden wir den Brüdern dienen, zu helfen in Leiden und Not, bereit zu Hingabe und Opfer, so wie es uns geordnet und geboten ist. Nur von hier kommt unsere Verbundenheit mit den Menschen, die unsere Nachsten sind, von hier verstehen wir uns selbst und die Anderen. Wir wissen, wie sehr wir alle gebunden sind, in unserem Leib, in Körper und Seele, wie abhangig wir sind von Wohlbefinden und Wolalsein, von Müdigkeit, von Huneer und Sehnsucht, von unserer „Stimmung", in der immer die Triebhaftigkeit des Fleisches sich aus*) Vgl. das schone Buch von Philipp Kressmann, Misère et Grandeur de la Médecine, Delachaux et Niestlé, Neufchatel-Paris.

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Bekijk de hele uitgave van dinsdag 1 januari 1952

Orgaan CVNG Geloof en Wetenschap | 200 Pagina's

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