Geheugen van de VU cookies

Voor optimale prestaties van de website gebruiken wij cookies. Overeenstemmig met de EU GDPR kunt u kiezen welke cookies u wilt toestaan.

Noodzakelijke en wettelijk toegestane cookies

Noodzakelijke en wettelijk toegestane cookies zijn verplicht om de basisfunctionaliteit van Geheugen van de VU te kunnen gebruiken.

Optionele cookies

Onderstaande cookies zijn optioneel, maar verbeteren uw ervaring van Geheugen van de VU.

1956 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 141

2 minuten leestijd

DER BEGRIFF ANGST - PSYCHOLOGISCH UND SEELSORGERISCH GESEHEN von V. BAUNBAEK 1844 gab Soren Kierkegaard — unter dem Pseudonym Vigilius Hafniensis — sein Buch „Der Begriff Angst" heraus. Er bedauert gleich in der Einleitung, dass man den „Begriff Angst„ beinah nie in der Psychologie behandelt findet und muss daher darauf aufmerksam machen, dass er sich wesentlich von der Furcht unterscheidet, da sich diese auf etwas bestimmtes bezieht, wahrend Angst die Wirklichkeit der Freiheit als Möglichkeit gegenüber Möglichkeiten ist. Man findet daher nicht Angst sondern Furcht beim Tier, gerade weil dieses in seiner Natürlichkeit nicht zum Geist bestimmt ist. Infolge S0ren Kierkegaard ist Angst mit anderen Worten „ein Gefühl, das sich qualitativ von Furcht unterscheidet, indem Furcht die Furcht vor Etwas ist, wahrend Angst die Angst vor Nichts ist, das heisst. Angst vor dem Unbekannten, das aus der Persönlichkeit hervorbricht oder vor der geheimnisvollen Tiefe der Welt. Deshalb gibt es eine Angst vor dem Tode, eine Angst vor dem Schicksal, eine Angst vor der Schuld, aber ganz besonders steht die Angst in Verbindung mit der Freiheit, deren Geburtswehen sie darstellt. Die Angst steht namlich Wache um die Wahl der Freiheit, gleichgültig ob das Gute oder das Böse gewahlt wird. Sie steht da, wo die Seele über sich selbst hinausgehend in die unbekannte Welt der Möglichkeiten hineingeht, in ein noch fremdes Gebiet. Durch die Angst kam es zum Sündenfall, und durch die Angst entsteht der Glauben. Darum ist das religiose Verhaltnis von Furcht und Beben umgeben, und deshalb ist die Anfechtung unlöslich an die Frommheit gebunden. Aus der Angst der Anfechtung kann sowohl der Glauben als das Argerniss entstehen." Ich habe mit Willen meinen Ausgangspunkt von S0ren Kierkegaard genommen, teils weil er nach Martin Luther der erste ist, der von theologischer und philosofischer Seite tiefer in das Wesen der Angst eingedrungen ist, teils weil er das psychologische Verstandnis des Begriffes Angst sucht, das seitdem durch die Tierpsychologie, den Existentialismus und besonders durch die Tiefenpsychologie erwachsen ist. Es hat sich hierbei gezeigt, dass es nicht so leicht ist, die Grenze

Deze tekst is geautomatiseerd gemaakt en kan nog fouten bevatten. Digibron werkt voortdurend aan correctie. Klik voor het origineel door naar de pdf. Voor opmerkingen, vragen, informatie: contact.

Op Digibron -en alle daarin opgenomen content- is het databankrecht van toepassing. Gebruiksvoorwaarden. Data protection law applies to Digibron and the content of this database. Terms of use.

Bekijk de hele uitgave van zondag 1 januari 1956

Orgaan CVNG Geloof en Wetenschap | 356 Pagina's

1956 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 141

Bekijk de hele uitgave van zondag 1 januari 1956

Orgaan CVNG Geloof en Wetenschap | 356 Pagina's