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1956 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 269

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STRUKTUR DER MENSCHLICHEN PERSON

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wir denken, haben wir doch oft das Gefühl, dasz das Denken im Kopf hervorgeht. Das Selbstbewustsein bildet den Kern, die Unterlage, welche nur unter pathologischen Verhaltnissen gespalten sein kann. In seiner Intentionalitat kennt das bewuste Denken keine Grenzen, und überspannt es Vergangenheit und Zukunft und die weitesten Abstande des Kosmos. Seine momentane Kapazitat ist aber sozusagen begrenzt, nur wenige Vorstellungen können zugleich in der Aufmerksamkeit present sein, vieles iibrige bleibt in der Erinnerung geheimnisvoll vorhanden und parat, um wieder zum Vorschein zu kommen. Das Vermogen abstrakten Denkens ist ein wesentliches Merkmal des menschlichen Verstandes. Im Bewustsein wird der Mensch auch zum Teile der vitalen Krafte bewusst, die in ihm walten und sein ganzes Verhalten bestimmen. Die wichtigsten sind der Drang nach Ernahrung, Selbsterhaltung und Fortpflanzung. Der Körper oder das Leibliche erscheint hier als wichtigster bestimmender Faktor. Indem wir bei der wissenschaftlicher Analyse der Körperfunktionen keine hiërarchische Struktur finden, auch nicht im Gehirn, sondem alles gegenseitig Ziel und Mittel, Folge und Ursache ist, suchen wir im seelischen das Prinzip, das den Leib entelechetisch beherrscht und das in engster Verbindung steht mit den Instinkten und Trieben, welche auf das körperliche Sein gerichtet sind. Diese Vitalseele, diese Biopsyche steht dem Leib am nachsten. Die Vorstellung eines schichtartigen Aufbaus des Seelischen kommt unserem Denken zu Hilfe, und wenn wir sprechen von höheren und niedrigeren Schichten, von oberflachlichen und niedrigen Strömungen, dann wissen wir alle so ungefahr, was damit gemeint ist. Er ist uns, wie wenn Erinnerungen und Vorstellungen in uns zur Oberflache steigen, oder im Clair-obskur des Halb-bewustzten bleiben, wie manche Regungen des vitalen Lebens. Sigmund Freud hat wohl als einer der ersten gewiesen auf das Bestehen und die gewaltige Bedeutung des unbewuszten Seelenlebens. In dem Traum fand er den Zugangsweg, die via regia zum Unbewuszten. Es hausen dort nicht nur die Erinnerungen und Reminiszenzen von bewuszten Erfahrungen, abert dort schlummem auch Wünsche und Triebe, welche plötzlich zum gewaltigen, ungeahnten Ausbruch kommen können. Das menschliche Seelenleben kann so manchmal erscheinen wie ein Eisberg im Meer, vovon man nur die Spitze, das Bewustsein zu Gesicht bekommt, und wovon der grözte Teil, das Unbewuszte, unter der Meeresoberflache bleibt.

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Orgaan CVNG Geloof en Wetenschap | 356 Pagina's

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