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1956 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 271

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STRUKTUR DER MENSCHLICHEN PERSON

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nicht über dasjenige des homo natura heraus kommt. Freud hat es doch mit so vielen Worten gesagt; „die bisherige Entwicklung der Menschen scheint mir keiner anderer Erklarung zu bedürfen als die der Tiere". Und Viktor von Weizsacker hat es öfters nachdrücklich betont, dasz die psychosomatische Medizin nicht in der Ebene der Naturwissenschaft bleiben darf, sondem auswachsen musz zu einer wirklichen, anthropologischen Denkrichtung. Die Medizin soil etwas mehr sein als eine angewandte, anthropocentrische Biologie, doch sich prinzipiell von der veterinaren Heilkunst unterscheiden. Dem spezifisch-Menschlichen soil darum in ihr gerecht werden. Und diesem spezifisch-Menschlichen, demjenigen, was die Spezies : Mensch ausmacht, sind wir bis jetzt in unseren Uberlegungen kaum begegnet. Die flüchtige Skizze der menschlichen Persönlichkeit, die wir entwarfen, ist noch nicht fertig. Die Bibel erzahlt, wie der Mensch geformt ist aus dem Stoff der Erde; er ist von der Erde irdisch, ein biologisches Wesen, in horizontaler Linie das letzte Glied einer unabsehbaren Reihe lebendiger Wesen. Aber der Mensch hat eine Sonderstellung im Kosmos, da er auch in einer vertikalen Linie Beziehungen hat, mit dem Antlitz nach oben steht. Er ist nicht nur-biologisch. Wenn der Autor von Genesis erzahlt, das Gott ihm den Odem in die Nasenlöcher blies, dann ist damit literarisch der Lebensodem gemeint, aber wir sehen darin bildprachlich den göttlichen Odem, der in seiner Seele wohnt. Und man kennt den Menschen, die Struktur der menschlichen Person nicht, wenn man diese dritte Dimension vemachlassigt. Der Geist des Menschen ermöglicht die höchste Individuation, indem er kosmische Perspektiven sieht und eine Teilnahme an dem Uber-individuellen ermittelt, am Reiche vom Guten und Wahren und Schonen. Im Geist auch hort der Mensch die Stimme Gottes, fühlt er seine Nahe und genieszt er seine Gemeinschaft. Wenn wir zwischen Seele und Geist, zwischen Psyche und Pneuma unterscheiden, dann ist damit wohl etwas wesentliches gemeint, aber doch keine strenge und absolute Scheidung. Das Wirken der Geistes ist ohne die Psyche nicht denkbar. Die pneumatische Schicht ist eine höhere, das innere Leben spielt sich auf beiden, sei es wohl am meisten in der seelischen Schicht, ab. Der Portugese Teixeira de Pascoaes hat gesagt: „Leib, Seele und Geist sind drei Wesen in einer Wesenheit. Der Leib besteht, der Geist lebt, die Seele ist beides, Leben und Seele".

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Orgaan CVNG Geloof en Wetenschap | 356 Pagina's

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