Geheugen van de VU cookies

Voor optimale prestaties van de website gebruiken wij cookies. Overeenstemmig met de EU GDPR kunt u kiezen welke cookies u wilt toestaan.

Noodzakelijke en wettelijk toegestane cookies

Noodzakelijke en wettelijk toegestane cookies zijn verplicht om de basisfunctionaliteit van Geheugen van de VU te kunnen gebruiken.

Optionele cookies

Onderstaande cookies zijn optioneel, maar verbeteren uw ervaring van Geheugen van de VU.

1956 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 260

3 minuten leestijd

212

G. A. LINDEBOOM

welche auch in der Wissenschaft zur Beachtung kommen müsten und könnten, daran dachte offenbar damals keiner. Er was vielleicht die letzte Konsequenz des kartesianischen Dualismus zwischen Materie und Geist, zwichen Körper und Seele. Descartes hatte gesagt, dasz der Körper betrachtet werden müszte, als ob die Seele nicht darin wohnte. Der Körper war aufzufassen als eine Maschine, worin sich alles abspielte nach den Gesetzen von Physik und Chemie. Der Körper war ja eine sehr komplizierte Maschine, weil Gott sie geschaffen hatte, aber eben doch eine Maschine. Wenn eine Krankheit sich abspielte im Körper, dann war sie nicht mehr als eine Storing der Maschine, und der Arzt trat auf als der Ingenieur, der die Maschine bis in ihre Teile kannte und die Storing auf zu heben vermochte. So wurde schlieszlich, ein Jahrhundert spater, von Lamettrie der Mensch selbst als eine Maschine aufgefaszt: l'homme machine. Es dauerte mehr als zwei Jahrhunderte, bevor diese Auffassung der Medizin in Fleisch und Blut überging. Dann aber wurde Ernst gemacht mit der Anwendung physikalischer und chemischer Untersuchungsmethoden in der Medizin, und es folgte eine ungeheuere Bereicherung der wissenschaftliohen Kenntnisse imd Einsichten. Und in vielen Fallen scheint sich die Auffassung der Krankheit als eine Storing in der Maschine durchaus zu bestatigen, nicht nur in der Chirurgie, sondern auch in der internen Medizin. Da haben wir einen Menschen, der sich müde fühlt, blasz wird, unsicher auf seinen Füszen geht und reizbar ist. Der Arzt, der Ingenieur des Körpers, weisz, WO er suchen musz, er untersucht das Blut, er konstatiert eine pemiziöse Anamie. Er macht eine Injektion van Vitamin Bj2, und schon nach einigen Tagen fühlt der Patient sich anders, er ist wieder munter, auch nicht mehr reizbar — ist nicht das Seelische ein Epiphanomen des körperlichen? — und nach wenigen Wochen ist der Kranke geheilt. Das klappt immer — wenn nur die Diagnose gut ist, und der Defekt gefunden ist. Was hat der Arzt mit dem menschlichen Kontext eines solchen Patiënten zu tun — mit seinen familiaren und sozialen Verhaltnissen, seiner Angst und Not? Er gibt nur die Einspritzungen, oder laszt sie von einer Schwester machen — und der Kranke bekommt alles, was er von einen guten Arzt erwarten darf. Wie ein kleines Manko, vielleicht von einigen Zehntel oder Hunderten Gamma eines Vitamins, den ganzen Menschen andern und krankmachen kann! Ich nenne ein anderes Beispiel. Es hat sich in jüngster Zeit gezeigt, dasz die Glykogen-Krankheit beruht auf einer kongenitalen Abwesen-

Deze tekst is geautomatiseerd gemaakt en kan nog fouten bevatten. Digibron werkt voortdurend aan correctie. Klik voor het origineel door naar de pdf. Voor opmerkingen, vragen, informatie: contact.

Op Digibron -en alle daarin opgenomen content- is het databankrecht van toepassing. Gebruiksvoorwaarden. Data protection law applies to Digibron and the content of this database. Terms of use.

Bekijk de hele uitgave van zondag 1 januari 1956

Orgaan CVNG Geloof en Wetenschap | 356 Pagina's

1956 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 260

Bekijk de hele uitgave van zondag 1 januari 1956

Orgaan CVNG Geloof en Wetenschap | 356 Pagina's