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1956 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 148

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V. BAUNBAEK

feindlichen Spannung innerhalb der menschlichen Gesellschaft, und diese mit einer zusammenarbeitenden Gemeinschaft ersetzen, die von Spannungen befreit ist und damit auch frei ist von der entsprechenden Angst. Ich habe diese psychologischen Schulen so ausführhch besprochen, obwohl einige Leser dieser Abhandlung vielleicht erwartet hatten, dass ich als Pfarrer ganz andere Wege gewahlt hatte um den Begriff Angst klarzulegen. Meine Gründe dafür sind mein seit vielen Jahren bestedendes Interesse hierfür und meine Überzeugung, dass es sowohl für den Umgang mit Gesunden als auch mit Gemütskranken ein Vorteil für einen selbst und für die Tatigkeit ist, über „den grössten Fortschritt seit S0ren Kierkegaard" orientiert zu sein. Seine Zeit ist im Übrigen nicht vorbei, auch da nicht, wo man heute seitens der Theologen versucht in das Problem der Angst einzudringen. Ein amerikanischer Theolog wie Professor Niebuhr („The Nature and Destiny of Man", 1946) unterstreicht in Fortsetzung S0renKierkegaards welche tiefgehender und untrennbarer Begleiter die Angst ist für die menschliche Freiheit und ihre Begrenzung. Es ist paradoxal, dass der Mensch gleichzeitig frei und gebunden ist. Er ist vom Schicksal, der Unvollkommenheit, der Schuld und dem Tode gebunden und sucht doch in Freiheit ethisch und religiös darüber hinaus. Aber er hat gleichzeitig Angst davor, seine unbenützten Möglichkeiten zu verwirklichen und davor, seine Begrenzung einzugestehen, die nun einmal sein Los ist. „Die Angst steht Wache um die Wahl der Freiheit, deren Geburtswehen sie darstellt". War was Leben frei von Angst, würde es die Freiheit und den Glauben vermissen, der durch sie entsteht. Die Angst ist die Ebbe der schaffenden Kraft, hierunter Arbeitsfreude, Verantwortungsgefühl, Achtung vor. Verstandnis für, Liebe und Vertrauen zu sich selbst und Anderen — gegebenenfalls auch zu Gott. Aber die Angst ist immer etwas Subjektives. Deshalb können wir sie auch nicht nach irgendeinem Rezept heilen sondern mussen durch unsere Methoden versuchen, dem Einzelnen dazu zu verhelfen, sich selbst heilen zu können. Für den Pfarrer muss es darum gehen, eine religiose Entwicklung in Gang zu setzen und ihr Wachstum zu verschaffen, zum Beispiel in folgenden Punkten: Laut Jesus Christus ist es der Wille Gottes, dass die Liebe die vornehmste Richtlinie unserer Handlungen ist, weil sie es für ihn selbst ist. Deshalb mussen wir lernen, mit diesem Willen zusammenzuarbeiten. Freiheit bedeutet, dass wir oder Andere die Möglichkeit der Abweichung davon haben, denn ohne Freiheit würde es

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Orgaan CVNG Geloof en Wetenschap | 356 Pagina's

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