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1956 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 262

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G. A. LINDEBOOM

Kalte und Warme, KHma und Natur, Sonne und Emahrung. Wie verschieden ist Körper und Charakter, Arbeitsweise und Lebensideal der Orientalen von denjenigen der Abendlander! Schon Hippokrates wuszte, wie das auch für die Krankheiten wichtig sein kann, und die geographische Pathologie lemt es heute wieder. Vielleicht wichtiger noch als die physische Umwelt ist für den Menschen das soziale Milieu, dessen Einflusz aber in erster Linie mehr die Psyche trifft. Auch das kann von der Medizin nicht vemachlaszigt werden. Denn wie grosz alle genannten Faktoren von Struktur, Erblichkeit und Umwelt sind zum Verstehen des menschlichen Körpers in all seinen Funktionen und Auszerungen, nie kann er richtig verstanden werden ohne die Kenntnis der Seele. Die Auffassung von Descartes, dasz der menschliche Körper grundsatzlich verstanden werden musz, als ob die Seele nicht darin ware, ist wohl sehr fruchtbar gewesen, aber sie ist im Grunde doch durchaus falsch. Die Not, worin die naturwissenschaftliche Medizin geraten ist, entstand aus dieser einseitigen Einstellung; sie war im wesentlichen eine Seelennot. In dem früher die Medizin als Wissenschaft nichts zu tun hatte mit dem Erfassen des Seelenlebens körperlich Kranker, liesz sie dieses über an die arztliche Kunst, und die praktischen Aerzte füllten mit ihrer Intuition und Menschenkenntnis die Lücken ihrer fachwissenschaftlischer Erziehung auf. Die technische Entwicklung der Medizin mit ihrer depersonalisierenden Tendenz machte das aber immer schwieriger, und allmahlich setzte sich auch in der Praxis die Auffassung des Kranken als kranken Körper, der nur naturwissenschaftlich betrachtet werden soil, durch. Dieser Zustand schuf aber auf die Dauer eine unbehagliche Stimmung bei Kranken und Aerzten. Der Kranke fühlte sich oft nicht verstanden, nicht gewertet als ein Mensch — er seufzte im Riesenkrankenhaus: „My name is a number, my story a case", und dem Arzt blieb es schlieszlich nicht verborgen, dasz er oft die wesenliche Not des Kranken, auch das Wesenliche der Krankheit, verfehlte. So ist schlieszlich als Reaktion jetzt eine Richtung aufgekommen, die die seelischen Faktoren auch beim körperlichen und organischen Leiden nicht langer der arztlichen Kunst, der Intuition, überlassen will, sondern diese Verhaltnisse auch wissenschaftlich zu verwerten sucht. Ich meine die psychosomatische Medizin, die unsere Kenntnisse schon jetzt mannigfach bereichert hat, und manche Anregung gibt zu einer Vertiefung unserer Einsicht in die Struktur der menschlichen Person.

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Orgaan CVNG Geloof en Wetenschap | 356 Pagina's

1956 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 262

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