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1961 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 166

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HANS ROHRBACH

für das bisherige Denken der Naturwissenschaft charakteristisch gewesen ist. Ich glaube, dass die meisten Menschen, zumindest die altere Generation, noch ganz in dem inzwischen überholten und veralteten Weltbild der Naturwissenschaft aufgewachsen sind, das auf dem Fundament gesicherter Erkentnisse eine Gesamtschau der Wirklichkeit um uns darzustellen versuchte. Es handelt sich dabei in erster Linie um eine Verabsolutierung von Kategorien, durch die jenes Denken der Naturwissenschaft des 19. Jahrhunderts gepragt wurde, das ich kurz das neuzeitliche Denken nenne. Ich erinnere nur an die wichtigsten dieser Absoluta der Neuzeit: Raum, Zeit, Materie, Naturgesetz. Man sprach von einem Raum an sich, den man sich als leeren Raum dachte, in den alles Vorhandene, alle Sterne und Sternsysteme, sozusagen eingezogen sind wie in ein Mietshaus. Wenn man in Gedanken alles herausnimmt, was den Weltraum erfüllt, bliebe noch etwas übrig, eben der leere Raum. Ebenso stellte man sich die Zeit als etwas Unabhangiges vor. Man nannte sie die mathematische Zeit, die von minus unendlich bis plus unendlich ablauft — auch ohne dass etwas passiert. Femer verstand man die Materie, die wir als Naturwissenschaftler zu beobachten und mit der es auch die Mediziner zu tun haben, als ein wissenschaftlich zugangliches, objektivierbares Sein, das irgendwie aus sich selbst heraus besteht. Man sah zwar ihre Veranderlichkeit im Grossen, aber man wusste, dass die Materie auf kleinste Einheiten — die Atome, wie man es damals verstand — zurückführbar ist. Und diese Bausteine der Materie hielt man für feste, kleinste Kügelchen, die ewig, aus sich selbst heraus bestehend, unzerstörbar und unveranderlich sind. Hier glaubte man ein erkennbares und beschreibbares, wenn nicht gar erklarbares Sein vor sich zu haben. Und schliesslich war die Naturgesetzlichkeit im Denken der Neuzeit ein Absolutum, undurchbrechbar, keine Ausnahme zulassend. Man glaubte, dass durch sie alles Geschehen an der Materie in Raum und Zeit restlos determiniert sei. So wie Sonnen- und Mondfinsternisse in die Vergangenheit und in die Zukunft hinein mathematisch genau bestimmbar sind, so, meinte man, würde man auch jedes andere, selbst das innermenschliche Geschehen, wenn man nur erst die richtige Formel habe, aus den Gegebenheiten einer Situation vorausberechnen können. Bei all diesen Vorstellungen handelt es sich aber um Verabsolutierungen von naturwissenschaftlichen Kategorien, ohne dass die Zulassigkeit dieses Vorgehens wissenschaftlich erwiesen gewesen ware. Man empfand sie als Denknotwendigkeiten, und doch waren es nur

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Orgaan CVNG Geloof en Wetenschap | 308 Pagina's

1961 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 166

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