1969 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 20
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PHYSIK UND NATUR
„die Zusammenfassung alles dessen, was objektiv beobachtet und objektiv beobachtbar ist." Sie spuren sogleich das Schwer-Geladene der Worter „objektiv", „beobachtet", „beobachtbar" und Kramers richtet selbst die Aufmerksamkeit darauf und weist darauf hin, dasz diese Umschreibung in gewisser Hinsicht ein Programm bedeutet, in dem diese Begriffe entfaltet werden sollen. Ich mochte hier auch noch eine kleine Bemerkung machen. Wahrend Kramers seine Umschreibung weiter ausarbeitet und erklart, verandert er in gewisser Hinsicht auch ihren Aspekt: in einer charakteristischen Bildersprache sieht er die „Natur als die Quelle aller tatsachlichen und moglichen Beobachtungen". Hier liegt, meines Erachtens, eine kleine Verschiebung vor. Zuerst hatten wir etwas, das einem Lagerraumoder,genauer, dem Inhalt eines Lagerraumes glich. Bei der naheren Deutung verwenden wir mehr Aufmerksamkeit auf die Herkunft der zusammengebrachten Guter. Und dabei (und auch dies ist des Erwahnens wert) spielt das Bedürfnis, notigenfalls und vorlaufig formell all diesen Gutern dieselbe Herkunft zuzuschreiben, eine grosze Rolle „So", sagt Kramers, „ist nun einmal die Beschaffenheit seiner (namlich des menschlichen Geistes) Tatigkeit." Das niederlandische Wort „Natuurkunde" ist wohl sehr anspruchsvoll, es bedeutet ja die Kunde, das Kennen (das Wissen) der Natur. Andere Sprachen haben merkwurdigerweise fur das begrenzte Kennen der Natur, das mit „Natuurkunde" gemeint ist, spezielle Worter reserviert, die das griechische Synonym des lateinischen „natura" verwenden. Die Physik beschaftigt sich tatsachlich nur mit einem kleinen Teil alles objektiv Beobachteten und Beobachtbaren. Nur mit der leblosen Natur und insofern auch mit der lebenden Natur, als diese mit der leblosen verwandte Aspekte aufweist; die Physik kann sich auf medizinische Physik spezialisieren, kann in lebenden Wesen elektrische Strome untersuchen, sie kann ihre Skelette mit den Konstruktionen aus der angewandten Mechanik vergleichen, aber sie geht dabei doch prinzipiell nicht anders als beim Studium der leblosen Natur vor. Auch braucht kaum erwahnt zu werden, dasz die so begrenzte Umschreibung des Begriffes „Natur" jedenfalls auch noch die Chemie umfaszt. Diese erweiterte Fassung wird jedoch, so glaube ich, wohl keine Bedenken auslosen, zumal da, durch das Sich-Bemuhen der Physik mit dem Atomaufbau und den atomaren Eigenschaften, die Grenzen zwischen Physik in engerem Sinn und Chemie ziemlich ver-
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Bekijk de hele uitgave van woensdag 1 januari 1969
Orgaan CVNG Geloof en Wetenschap | 310 Pagina's
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