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1969 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 22

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G

PHYSIK UND NATUR

haben, damit von auszen allerlei Material hereinströmt, das unser Geist weiterverarbeiten musz? Oder beeinflussen sie bereits das Material, formen sie es um, miszbilden sie es vielleicht? Besteht die Tatigkeit unseres Geistes nur aus dem Registrieren und Kombinieren und ist die Erkenntnis nichts anderes als das Produkt von Eindrücken, Erinnerung und Assoziation? 7. Sind unsere Sinnesorgane verlaszlieh oder betrügen sie uns? Vertreten sie vielleicht eine niedrigere Welt, von der der Geist sich abwenden musz, um selbst nicht verdorben zu werden? 8. Sie wissen; diese Fragen sind im Platonismus und Aristotelismus, im Neuplatonismus und Thomismus (um nur einige Philosophien anzuführen) unterschiedlich beantwortet worden, und sie sind auch jetzt aktuell. Sie wissen auch, dasz all diese Philosophien und geistigen Strömungen die Entwicklung der Naturwissenschaften tiefgehend beeinfluszt haben, obgleich die moderne Physik sich haufig ebensowenig bewuszt ist, dasz auch sie Philosophie betreibt wie der ehrsame Burger (bei Molière), dasz er sein Leben lang Prosa gesprochen hat. Aber bleiben wir, vorlaufig wenigstens, mehr auf festem Grund. Wir können das Wort „beobachten" in sehr verschiedenen Bedeutungen verwenden. Vergleichen wir z.B. die folgenden Mitteilungen: „Röntgen beobachtete, dasz auch eingepackte photographische Platten in der Nahe elektrischer Entladungsröhren verschleiert wurden", und „Michelson beobachtete, dasz die Geschwindigkeit der Erde keinen Einflusz auf Fortpflanzungsgeschwindigkeit des Lichtes hatte". Wir spüren direkt, dasz im zweiten Beispiel „beobachten" einen gewaltigen Elementenkomplex verschiedenster Art darstellt, wahrend im ersten Beispiel die Sache ziemlich einfach ist. Doch auch das erste Beispiel lehrt uns verschiedenes, u.a., dasz Beobachtung schlechthin noch keine Physik ist. Es ist ein isolierter Tatbestand, mit dem man an sich nicht viel anfangen kann. Zur selben Zeit ungefahr hatte ein anderer Physiker (ich weisz nicht mehr den Namen) diese Erscheinung auch festgestellt, aber er hatte daraus nur die Folgerung abgeleitet, dasz es vernünftiger sei, seine photographischen Platten nicht in der Nahe elektrischer Entladungen zu verwahren. Und wenn es für diesen Forscher auch sehr bedauerlich

S. K. Langer, Philosophy in an new Key. New York, Penguin 1948, S. 20. Dijksterhuis, 1. c, S. 15

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Bekijk de hele uitgave van woensdag 1 januari 1969

Orgaan CVNG Geloof en Wetenschap | 310 Pagina's

1969 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 22

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