1969 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 31
H. R. WOLTJER
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Und Einstein und Infeld auszem sich in dieser Weise: „Ohne den Glauben an die Moglichkeit, die Wirklichkeit mit unseren theoretischen Konstruktionen zu erfassen, ohne den Glauben an die innere Harmonie unserer Welt konnte es keine Naturwissenschaft geben. Dieser Glaube ist und wird das Grundmotiv fur alle wissenschaftliche schopferische Arbeit bleiben." 18 Aber ist uber diesen Glauben nicht noch mehr zu sagen, was zwar nicht alle Ratsel lost, aber doch mehr Licht gibt? Aus Grund dessen, was uns die Bibel berichtet, glauben wir, dasz der Mensch zur Erkenntnis der Natur veranlagt ist, weil er darin mit Gottes Werk in Beruhrung kommt. Gott hat ihn nach seinem Bilde erschaffen und ihm die Herrschaft uber die Erde gegeben, und so durfen wir auch darauf vertrauen, seine Werke einigermaszen zu verstehen. Von ganzem Herzen, in Demut und Anbetung bejahen zu konnen: „Herr, wie grosz sind deine Werke", ist nicht sinnlos. — Wer einmal das Abendlied des Studenten Maxwell gelesen hat, wird stets wieder daran erinnert. U.a. heiszt es da: „Teach me so Thy works to read That my faith — new strength accruing — May from world to world proceed, Wisdom's fruitful search pursuing: Till, Thy truth my mind imbuing, I proclaim the Etemel Creed, Oft the glorious theme renewing: God our Lord is God indeed." Jedoch alien, die diese Worte bejahen durfen, konnen und wollen, wird ein Programm vorgelegt, namlich ihren Sinn, ihre Bedeutung mehr und mehr zu entfalten und zu entwickeln. Die Natur ist Gottes Werk, nicht Gott selbst. Zu Anfang zitierte ich schon die Aussage Kalvins, die lautlich so stark mit der des Spinoza ubereinstimmt, ihr aber wesentlich entgegengesetzt ist und die Unterscheiding Gottes und seiner Werke nachdrucklich betont. Ich mochte in diesem Zusammenhang auch um ihre Aufmerksamkeit bitten fur die Weise, auf die Kramers die Unterscheidung GottNatur formuliert: ^** A. Emstem und L. Infeld, The Evolution of Physics. Cambridge 1938, S. 312.
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Bekijk de hele uitgave van woensdag 1 januari 1969
Orgaan CVNG Geloof en Wetenschap | 310 Pagina's
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