Studentenalmanak 1911 - pagina 278
FARRAGO
IE Nacht verging.
Da war es Weihnachtsfeiertag. Die Sonne
stand so strahlend an dem blauen Himmel, und
^Sk ihre belebende Wärme durchflutete die weite Welt.
Die Schneegefilde waren fast blütenweiss; und die Mühle
in der Ferne glänzte gegen den hellen Himmel.
Ein Wandrer ging langsamen Schrittes durch die
Winterlandschaft. Es war der Pfarrer. Plötzlich blieb er
stehen: er bemerkte im Schnee einen Menschen Er richtete
ihn auf: er war tot!
Da schlich in das Herz des Pfarrers ein tiefer
Wehmut . . . . des Fremden wegen, der am Weihnachts-
abend den W e g in sein Heimatsdorf am fernen Seegestade
verfehlt, aber den W e g in seine ewige Heimat gefunden
hatte.
Sein Kampf war zu Ende, sein Sehnen gestillt.
Umkleidet von dem weissen Festgewand lauschte er jetzt
den feierlichen Lobgesängen des himmlichen Chores der
Engel, zum Lobe Gottes, des Höchsten:
Ehre sei Gott in der Höhe!
J. A. T.
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Studentenalmanak | 340 Pagina's
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