Studentenalmanak 1917 - pagina 123
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denn eigentlich gar kein Pferdemetzger wäre, und als er
erfahren hatte, wo er einen solchen finden könne und den-
selben auch richtig gefunden hatte, trat er mit Fränske in
den Laden ein und heischte: »For acht Groschen een gróóten
Ball Peerdegehäcksel... in gerichtlichen Angelegenheiten!«
Als er den Ball, der schön in Zeitungspapier gewickelt war,
in die Hintertasche seines langschössigen Rockes steckte,
leckte Fränske mit der Zunge an den -Lippen herum, und
als dann auf der Strasse der Ball Hennecke bei jedem
Schritt, den er in den gerichtlichen Angelegenheiten tat,
gegen seine mageren, krummen Beine schockelte und fup-
perte, blieb Fränske etwas zurück, um sich an diesem bau-
melnden Spiel der Naturkräfte heimlich zu ergötzen. Er
hatte ja auch von der Orgeldrehersfrau kein Stück Bucking
bekommen, weil er nicht interessant genug war!
So stolzierte Hennecke mit dem fuppernden Ball hinter
sich und dem schielenden Fränske neben sich dem Gerichts-
gebäude zu. Dort mussten sie dann sehr lange warten. Sie
sassen in ziemlich beleidigter Stimmung auf einer Bank, aber
Hennecke legte den Rockschoss, wo der schwere Ball Peerde-
gehäcksel drin war, sorgfältig neben sich und liebkoste die
Wölbung in dem Tuch ab und zu mit den Augen. Endlich
mussten sie vorkommen, Hennecke zuerst, dann Fränske, und
dann beide zusammen. Alles mussten sie genau erzählen,
das von der Wirtschaft von Bellecke met de Bölt, das von
dem Olle-Wieven-Huus und das von datt Mess' un' von
datt Bein.
»De Heeren mött sich nu vorstellen«, sagte Hennecke,
»datt ik Konrädske Kogelenboom bin un' datt disse Fränske
Duvenspeck hier Fönske Gelbsnavel is. Datt is nu een Vision
oder Fixion, seggen de Schuristen! Also, Heeren, ik als
Zeuge segg vor mien nach bestem Wissen und Gewissen,
ongelogen, bloss ditt: Fönske, der hatte datt Mess' bei sich,
un' Konrädske, der hatte datt Bein bei sich, un' datt Mess'
von Fönske kam in datt Bein von Konrädske an disse eigeste
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Bekijk de hele uitgave van maandag 1 januari 1917
Studentenalmanak | 174 Pagina's
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