1961 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 169
WANDLUNG IM DENKEN DER NATURWISSENSCHAFT133endliches Volumen zukommt, ebenso von einem Anfang der Zeit. Es gibt zahlreiche Argumente dafür, dass dieses Weltall ein bestimmtes Alter hat, nicht nur die Erde oder unser Sonnensystem, sondern der gesamte Kosmos, ein Alter von etwa 5 Mill ...
1961 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 170
134HANS ROHRBACHnoch die Fragen stellen: Was war vorher, wenn diese Zeit einen Anfang gehabt hat? Was ist ausserhalb dieses endlichen Raumes? Auch das sind Fragen, die die Naturwissenschaft nicht mehr beantworten kann und die ich infolgedessen als Naturwissenschaftler nicht mehr auf ...
1961 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 171
WANDLUNG IM DENKEN DER NATURWISSENSCHAFT135werden kann. Auch die Frage, wo dies wirkende Geschehen etwa herkomme, ist keine naturwissenschaftliche. Solche Fragen gehören allenfalls in die Naturphilosophie, doch kann diese nur spekulative, d.h. keine allgemein verbindlichen Antworten ...
1961 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 172
136HANS ROHRBACHSonnensystem als Ganzes einmal geworden, und auch der Kosmos als Ganzes hat seinen Ursprung gehabt und wird einmal sein Ende finden. Auch hier sprechen wir — das ist im wesentlichen der Inhalt des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik — von einem einmaligen, unwieder ...
1961 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 173
WANDLUNG IM DENKEN DER NATURWISSENSCHAFT137Welle ein Vorgang ist, der zwar von einem Punkt im Raum ausgeht, dann aber den Raum kontinuierlich erfüllt. Beide einander entgegengesetzte, komplementare Erscheinungsarten der Materie mussen wir zulassen. Ich zeige es am Beispiel des Licht ...
1961 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 174
138HANS ROHRBACHdem die Frage gestellt wird. Relativierung des Seins! Damit ist zugleich deutlich geworden, was wir als die Nichtobjektivierbarkeit bezeichnen. Nicht objektivieren können wir die Aussage über das Verhalten der Materie, da wir sie allgemein nicht loslösen dürfen von d ...
1961 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 175
WANDLUNG IM DENKEN DER NATURWISSENSCHAFT139nicht um ein anthropologisches Manko, um etwas, das durch den gegenwartigen Stand unserere Erkenntnis oder des menschlichen Erkenntnisvermögens bedingt ist, sondern hier handelt es sich um die grundsatzliche Erscheinungsart der Natur, die s ...
1961 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 176
140HANS ROHRBACHschon sagte, jede Materie als Energievorgang verstehen und Energie etwa als Schwingung gedacht werden darf, so dürfen wir uns — ich nehme jetzt den Wellenaspekt der Wirklichkeit — Materie auch stets als Schwingungsvorgang denken, bei dem nichts Materielles im alten S ...
1961 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 177
WANDLUNG IM DENKEN DER NATURWISSENSCHAFT141Satzes vom zureichenden Grunde und des Satzes vom ausgeschlossenen Dritten sind in der Mikrophysik nicht anwendbar. Alles das bezieht sich jedoch nur auf die Mikrophysik. Ich will weder Descartes zu nahe treten noch Aristoteles noch unserer ...
1961 Geloof en Wetenschap : Orgaan van de Christelijke vereeniging van natuur- en geneeskundigen in Nederland - pagina 178
142HANS ROHRBACHdie gesamten Ergebnisse der Naturwissenschaft begründet war, ist heute auch er nur eine freie Glaubensentscheidung, wie es der christliche Glaube stets gewesen ist und bleiben wird. Noch anders ausgedrückt: Der christliche Glaube ist ein Wagnis und bleibt es unverand ...